Urlaubsgenüsse für Reisehungrige – Unkomplizierte Rezepte aus aller Welt zum Nachkochen daheim

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Foto: Kebab © Ajans Medialine auf Pixabay
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(lifePR) ( Diessen am Ammersee, April 20 ). Wer sich derzeit einfach mal wegträumen möchte von Homeoffice, Kinderbetreuung und Social Distancing, der holt sich das Urlaubsfeeling in die eigene Küche. Folgende Rezepte sind leicht nachzumachen und verbreiten die Düfte vergangener Reisen – oder machen schon jetzt Appetit auf die nächsten. Mit einem mallorquinischem Gemüseauflauf oder einem Olivenölkuchen aus der italienischen Maremma kocht man sich binnen kürzester Zeit in die Ferne. Übrigens: Alle Zutaten sind im Supermarkt nebenan erhältlich. www.hermann-meier.de

Spargel mit Bozner Soße vom Buschenschank Oberlegar/Terlan: Frühlingsgruß aus Südtirol

In Südtirol werden zu Spargel stets Schinken, Kartoffeln und Bozner Soße serviert, obwohl dieser gar nicht in der Landeshauptstadt, sondern vor allem rund um Terlan im Süden kultiviert wird. Umso origineller die Anekdote, wie es zum Namen der Beilage kam: Einst war es bei den noblen Boznern en vogue, im Frühjahr zum Spargelessen aufs Land zu fahren. Allerdings fehlte die passende Soße. So brachten sie selbst gekochte Eier mit, verfeinerten sie mit Essig und verspeisten die Mixtur mit den edlen Stangen im Lokal. Die Terlaner Wirtinnen waren natürlich wenig begeistert von dem „Gepansche“ am Tisch. Eine aber machte aus der Not eine Tugend und optimierte die Mischung mit Senf, Öl und Schnittlauch – die Bozner Soße war geboren. Feinschmecker genießen sie etwa beim Oberlegar in Terlan, Mitglied der Marke „Roter Hahn“. Zum Rezept von Bäuerin Helene Schwarz geht es hier. www.roterhahn.it

Veró Sprizz aus dem Hotel Cort/Mallorca: Blaubeere trifft Minze

Er ist schnell gemixt und erfrischend fruchtig: Der Veró Sprizz, eine beerige Variante des Trendgetränks, schmeckt – wenn schon nicht auf Mallorca – am besten bei Sonnenschein zu Hause auf der Terrasse. Verónica Salinas Hidalgo, Barfrau des 4-Sterne-Superior-Hotels Cort in Palma, setzt bei ihrer Kreation auf eine Kombination aus spanischem Cava, Blaubeeren und Minze. „Sprizz-Liebhaber probieren immer gern Neues aus“, sagt Hoteldirektor Sven Rasch. „Die Früchte sorgen für einen wunderbaren Kontrast und harmonieren perfekt mit den anderen Zutaten.“ Zum Rezept geht es hier. www.hotelcort.com

Kaiserschmarrn aus der Region Wilder Kaiser/Tirol: Ein Schuss Hochprozentiges

Der Legende nach wurde der Kaiserschmarrn anlässlich der Hochzeit des österreichischen Kaisers Franz Joseph I. im Jahr 1854 kreiert. Seine Braut Sisi verschmähte das Dessert allerdings, woraufhin ihr Mann den Teller nahm und meinte: „Na, dann ess‘ ich halt den Schmarrn.“ Ganz egal, woher die weltberühmte Mehlspeise stammt – zum Wilden Kaiser gehört sie wie sonst nur die Thüringer zu Thüringen. Die Ellmauer Köchin Marianne Kröll vermischt für ihren berühmten Kaiserschmarrn zunächst Milch, Mehl und Vanillezucker: „Man darf den Teig nur wenig rühren, sonst wird er zu fest“, erklärt sie. Dann kommen Eier und in Rum getränkte Rosinen dazu. Schließlich backt der Schmarrn in der zugedeckten Pfanne, bis er goldgelb ist. Zum Schluss reißt Marianne Kröll die Mehlspeise in kleine Teile und bestäubt sie mit Puderzucker. Dazu gibt´s Zwetschgenkompott, Apfelmus oder Preiselbeeren. Zum Rezept geht es hier. www.wilderkaiser.info

Papas arrugadas con mojo aus Lanzarote: So schmecken die Kanaren

„Typisch kanarisch, lecker und denkbar einfach zuzubereiten sind die sogenannten Runzelkartoffeln papas arrugadas con mojo“, empfiehlt Denis García vom Tourismusverband Lanzarote. Dazu benötigt man lediglich Kartoffeln, welche mit viel Meersalz gekocht und anschließend traditionell mit zwei verschiedenen Salsas serviert werden: der grünen Mojo-Soße mit Petersilie und ihrer scharfen, roten Chili-Variante. Zum Rezept geht es hier. www.turismolanzarote.com

Lechtaler Käsesuppe aus Tirol: Soulfood aus den Alpen

„Eine Zutat, die bei all unseren regionalen Gerichten nicht fehlen darf, ist Liebe“, weiß Christian Hammerle vom Hotel Restaurant Neue Post in Holzgau/Österreich. Für die traditionelle Lechtaler Käsesuppe kommen außerdem Heumilchkäse, Rindsbouillon und ein leichter Weißwein in den Kochtopf. So weckt der cremige Klassiker auch an wärmeren Tagen Urlaubserinnerungen. Wer’s noch deftiger mag, gibt gebratene Speckwürfel hinzu. Das Tiroler Lechtal gehört zum Interreg-Projekt „Lebensspur Lech“, gesundheitstouristischer Erlebnisraum entlang des Wildflusses Lech. Zum Rezept geht es hier.
www.lechweg.com/lebensspur

Bärlauchsuppe aus dem Naturhotel Leitlhof/Südtirol:

Selbst gepflückt schmeckt’s am besten

Wie der Bär im Frühling aus seinem Winterschlaf erwacht, so zeigt sich der Bärlauch als eine der ersten Heilpflanzen des Jahres. „Mein Lieblingsrezept mit dem sogenannten ‚Waldknoblauch‘ ist eine klassische Suppe. Alle Zutaten – Kartoffeln, Lauch, Olivenöl, Butter und Geflügelbrühe – sind leicht erhältlich und in nur 30 Minuten ist sie fertig“, erzählt Küchenchef Markus Auer, der die Suppe gern im Naturhotel Leitlhof serviert. Bärlauch wächst nicht nur in Südtirol, sondern in allen schattigen, feuchten sowie humusreichen Au- und Laubwäldern. Aber Vorsicht: Es besteht Verwechslungsgefahr mit den giftigen Blättern von Maiglöckchen, Herbstzeitlosen, Aronstab und Weißwurz. Die gefährlichen Doppelgänger sind geruchsneutral, schmecken bitter und lassen sich so vom Original gut unterscheiden. Zum Rezept geht es hier. www.leitlhof.com

Olivenölkuchen von DesOlive/Maremma, Italien: Wie die Sonne in den Kuchen kommt

„Grünes Gold“ gegen die Krise – für den Olivenölkuchen mit Zitronen empfehlen die DesOlive-Gründerinnen Désirée Ditterich und Louisa Hentschel ihr hochwertiges „olio extra vergine“ aus der fruchtbaren Küstenregion Maremma in Italien. „Das Rezept für den saftig-lockeren Olivenölkuchen kommt von unserer direkten Nachbarin Paola“, erklärt Désirée Ditterich. „Der sanfte Hauch von Oliven, abgerundet mit frischer Zitrone, lässt ihn ein wenig nach italienischer Sonne schmecken. Also perfekt gegen Fernweh!“ DesOlive kultiviert die eigenen Oliven an der Grenze zwischen der Toskana und dem Latium. Dort reifen sie bis zum Spätherbst heran, bevor sie von Hand gepflückt und in der örtlichen Mühle kaltgepresst sowie abgefüllt werden. Neben hochwertigem Olivenöl, Essigen und Balsamico gibt’s im DesOlive-Onlineshop auch vegane Bio-Naturkosmetik. Zum Rezept geht es hier. www.desolive.de

Gemüseauflauf Tumbet aus dem Hotel Bonsol/Mallorca:

Mediterranes Allerlei

Es duftet nach Urlaub am Mittelmeer, ist schmackhaft und gesund: das typisch mallorquinische Gericht Tumbet. Dabei werden Kartoffeln mit mediterranem Gemüse und Kräutern in eine Auflaufform geschichtet und anschließend mit einer fruchtigen Tomatensoße überbacken. „Tumbet schmeckt pur, passt aber auch sehr gut als Beilage zu Schweinefilet oder Spanferkel“, verrät Martin Xamena, Inhaber des Hotel Bonsol auf der Baleareninsel. In dem Vier-Sterne-Superior-Haus steht die vegetarische Spezialität natürlich auf der Speisekarte. Zum Rezept geht es hier. www.hotelbonsol.es

Speckknödel vom Zmailerhof in Schenna/Südtirol: Legendäre Bauernküche

Bäuerin Martha Thaler vom Zmailerhof am Schennaberg ist mittlerweile so etwas wie eine Berühmtheit im Meraner Land. Das liegt zum einen daran, dass sie in ihrem Hofschank köstlichste Südtiroler Hausmannskost zubereitet. Zum anderen wurde der „Zmailer“ bereits mehrfach im renommierten Gourmetführer Gault Millau erwähnt. Besuchern bietet sich dort oben ein Panoramablick über das gesamte Etschtal, Teilbereiche des alten Bauernhauses stehen unter Denkmalschutz. In der gemütlichen Bauernstube oder auf der aussichtsreichen Terrasse genießen Feinschmecker bäuerliche Spezialitäten wie Schlutzkrapfen, Strudel und Kaiserschmarrn. Die meisten aber kommen zum Zmailerhof in Schenna wegen Marthas legendären Knödelgerichten, unter anderem mit Brennnesseln, Käse oder Speck. Zum Rezept geht es hier. www.schenna.com