Von Kaisern, Göttern und Entdeckern: Diese Strände schrieben Geschichte

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Foto: Zeus als Stier / (c) Georgios Tsichlis shutterstock.com © Holiday Check AG.
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(lifePR) (Bottighofen, Oktober 2018) Ob naturbelassen, steinig oder feinkörnig – die Historie eines Strandes hat bei Sonnenanbetern in der Regel nur geringe Bedeutung. Dabei wandelt so mancher Urlauber in den Ferien auf den Spuren eines römischen Kaisers oder entspannt sich an mythischen Orten der Antike, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das Buchungs- und Bewertungsportal HolidayCheck stellt ein paar Strände vor, die ebenso schön wie geschichtsträchtig sind. 
Kaiserliche Ferien 

Besucher des Strandes Chiaia di Luna auf der Insel Ponza in Italien betreten wahrhaftig ein Stück Geschichte: Schon der römische Kaiser Tiberius pflegte hier seine Urlaube zu verbringen. Schon der Zugang birgt eine eigene Besonderheit. So ist der Strand nur über einen 168 Meter langen Tunnel aus römischer Zeit zu erreichen. Zudem wurde die italienische Insel häufig als Ort der Verbannung genutzt. 1943 wurde Benito Mussolini kurzzeitig auf der Insel interniert und Papst Sileverius durfte sie nach seiner Ausweisung nie wieder verlassen. Heute ist die Insel besonders bei Tauchern beliebt und lockt Besucher mit ihrem malerischen Hafen und weißen Tuffsteinfelsen.

Denkmäler und Wellenreiter

Ob allen Strandspaziergängern am Küstenabschnitt bei Colleville-sur-Mer und Saint-Laurent-sur-Mer bewusst ist, welche Bedeutung der französische Boden unter ihren Füßen für das Weltgeschehen hatte? Der Omaha Beach in der Normandie steht für einen entscheidenden Tag der Kriegsgeschichte: den D-Day. Am 6. Juni 1944 landeten hier US-amerikanische Truppen im Rahmen der „Operation Neptune“. Dank verschiedener Denkmäler ist die Vergangenheit auch heute noch sichtbarer Bestandteil der Szenerie. Neben Geschichtsinteressierten verbringen mittlerweile vor allem Golfer und Naturliebhaber ihren Urlaub in der Gegend rund um den berühmten Omaha Beach und auch Wellenreiter schätzen die Region.

Zeus als Stier

Fans der antiken Mythologie sollten den Strand von Matala auf der Insel Kreta in Griechenland besuchen: Einer Überlieferung zufolge ist hier der mächtigste griechische Gott Zeus mit seiner Angebeteten „Europa“ an Land gegangen, nachdem er sie entführt hatte. Um der Eifersucht seiner Frau Hera zu entgehen, verwandelte sich Zeus in einen Stier und konnte so der schönen Königstochter näherkommen. In seiner neuen Tiergestalt trug er sie auf seinem Rücken vom libanesischen

Sidon durch das Meer bis zum Strand von Matala, wo er sich schließlich zurückverwandelte. In den 60er und 70er Jahren war Matala ein bekannter Hippie-Ort, den auch Prominente wie Bob Dylan besuchten. Der entspannte Lifestyle ist auch heute noch zu spüren.