Reisen durch die Zeit – Djoser-Reise nach Israel und Jordanien

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Foto: Jerusalem © von Walkerssk auf Pixabay
Foto: Jerusalem © von Walkerssk auf Pixabay

 
 
 

(lifePR) ( Köln, ). Wer die Länder Israel und Jordanien besucht, reist gleich dreimal: Er unternimmt eine Zeitreise zurück in eine kulturstrotzende Vergangenheit. Er fährt in eine Landschaft, die so mystisch ist, dass man unmittelbar zu verstehen meint, warum hier gleich drei Weltreligionen entstanden sind. Und er betritt die vitale Gegenwart einer Moderne, die trotz aller politischen Kalamitäten ein Hotspot für Szenegänger ist. Alle drei Dimensionen bietet eine 15-tägige Reise nach Israel und Jordanien, die der Veranstalter Djoser zu einem abwechslungsreichen Bündel an Eindrücken geschnürt hat.

Los geht die Reise in Tel Aviv und damit gleich mit einer Überdosis Lebensfreude: Im Gegensatz zu Haifa oder Jerusalem widmet sich die zweitgrößte Stadt Israels weniger dem Glauben, sondern vor allem dem Spaß im Hier und Jetzt. Insbesondere junge Menschen prägen das bunte Bild der Studentenmetropole, wozu passt, dass sich hier im Lauf der Geschichte viele verschiedene Einflüsse ins Stadtbild eingeschrieben haben. Die Jahrtausende alten Steinbauten der Altstadt Jaffa kontrastieren mit der minimalistisch-eleganten, von Emigranten aus Nazi-Deutschland geschaffenen Bauhaus-Architektur der „Weißen Stadt“, die kühnen Wolkenkratzer und mondänen Hotels der Strandpromenade mit der kreativen Bohème des Künstlerviertels Florentin.

Auf dem Weg nach Akkon macht die Gruppe unter anderem Halt in Haifa, wo der „Schrein des Bab“ die zentrale Attraktion ist. Der Bau beherbergt das Weltzentrum der Bahai-Religion und thront mit seiner Goldkuppel hoch über der Stadt. Weit älter aber präsentieren sich die hellenistischen und römischen Relikte und die Altstadt: Ihre Gassen erscheinen regelrecht vollgestopft mit Burgen, Kirchen und Moscheen, die östliche und westliche Kulturen aufs Schönste vereinen. Der einst jüdische Ort Nazareth wiederum macht heute einen geschlossen arabischen Eindruck, wenngleich hier die Verkündigungskirche steht, wo Maria von Erzengel Gabriel erfahren haben soll, dass sie Gottes Sohn gebären wird.

Foto: See Genezareth © Marianne Achermann auf Pixabay
Foto: See Genezareth © Marianne Achermann auf Pixabay

Quer durch Galiläa und immer entlang des Sees Genezareth führt der Weg nach Tiberias, das zu den vier heiligen Städten im Judentum zählt. Seine Altstadt ist ein Traum für jeden Flaneur. Der Anblick ihrer uralten Mauern und Türme, Terrassen, Plätze und Palmen macht aber auch bei einer Bootsfahrt vom See aus Eindruck.

Tiberias ist am fünften Reisetag der Ausgangspunkt einiger Ausflüge zu biblischen Stätten. Der erste Halt ist Kafarnaum, wo viele Szenen im Buch der Bücher spielen, dann geht es zum Berg der Seligpreisungen, wo Jesus seine berühmte Bergpredigt hielt. Im Anschluss gelangen die Teilnehmer über die Golanhöhen in den Banias Nationalpark und besichtigen dort unter anderem die Quelle des Jordan.

In Sheikh Hussein wird der legendäre Fluss nach Jordanien überquert, wo ein Stopp in Jerash ansteht. Seit dem achten Jahrhundert war die Stadt durch ein Erdbeben verschüttet und ist erst vor Jahrzehnten ausgegraben worden. Kein Wunder also, dass sie so gut erhalten ist. Das ovale Forum mit dem so dicht wie makellos aufragenden Säulenspalier zählt zu den schönsten antiken Plätzen überhaupt.

Im Anschluss geht es in die Hauptstadt Amman, wo jeder zweite Jordanier wohnt. Am quirligsten zeigt sich die Vier-Millionen-Metropole in den Einkaufsstraßen rund um das römische Amphitheater. Doch man kann sich dem orientalischen Alltag auch entspannter zuwenden: bei einem Besuch der Zitadelle, die in römischer, byzantinischer und arabischer Hand war. Von dort oben aus hat man den schönsten Blick auf das über sieben Hügel brandende Häusermeer, die blaue Kuppel der King Abdullah Moschee und das riesige Halbrund des Theaters.

Die Felsenstadt Petra darf bei keiner Jordanienreise fehlen. Auf dem Weg zu ihr sind Besuche in Madaba mit seiner griechisch-orthodoxen Georgskirche vorgesehen, der Berg Nebo, von dem aus Moses auf das gelobte Land geblickt haben soll, sowie die Ruinen der wuchtigen Kreuzritterburg von Kerak. In Petra, der verlassenen antiken Hauptstadt der Nabatäer, erreicht die Reise für viele ihren Höhepunkt. Die Nekropole steckt voller raffinierter Bewässerungssysteme, Tempel und Opferplätze, Bodenmosaiken, Säulenalleen, Felsinschriften und Mausoleen wie das berühmte Khazne al-Firaun. Besonders spektakulär ist das wegen seines rötlichen Sandsteins auch Rosarote Stadt genannte Petra bei Sonnenaufgang: Dann schimmern dessen Gemäuer nicht nur in Rosa, sondern auch in Rot, Gelb und sogar Blau.

Wie nicht von dieser Welt wirkt die Fahrt anderntags über den King’s Highway zum Wadi Rum. Die Wüstenwildnis und ihre bizarren Sandsteinformationen lassen sich auf einer optionalen Jeeptour, auf dem Rücken eines Kamels oder auch auf Wanderungen erleben. Die Nacht wird in einem Beduinencamp verbracht, wo unter Sternen zu Abend gegessen wird. Sie scheinen in der trockenen Luft so nah, als habe sie jemand mit der Konfettikanone in den Himmel geschossen.

In der Nähe des Roten Meers geht es zurück nach Israel, wo die Ruinen von Masada warten: Die Relikte waren 70 nach Christus der Schauplatz eines Massenselbstmords, bei dem sich 1000 Juden durch ihren Suizid gegen die Römer auflehnten und damit Masada zu einem Symbol für den jüdischen Widerstandsgeist machten.

Auf dem Weg nach Jerusalem liegt das Tote Meer, das selbstverständlich auch besucht wird. Der tiefste kontinentale Punkt der Erde ist gefüllt mit Wasser, das zehnmal mehr Salz enthält als jedes Meer: Das Schwimmen ist hier eher ein Schweben. Gleich um die Ecke liegt Jericho, wo die antike Stadt und das Kloster auf dem „Berg der Versuchung“ unter die Lupe genommen werden.

Foto: Klagemauer in Jerusalem © rliessum auf pixabay
Foto: Klagemauer in Jerusalem © rliessum auf pixabay

In Jerusalem scheinen am Schluss der Reise noch einmal die meisten Eindrücke zu kulminieren. Die Stadt ist für Christen, Muslime und Juden gleichermaßen heilig: Orthodoxe beten an der Klagemauer, Muslime auf dem Tempelberg, und für Christen hat die Via Dolorosa, die den Leidensweg Christi von der Verurteilung bis Kreuzigung nachzeichnet, eine große Bedeutung. Diese Mischung der Kulturen ist in Jerusalem allgegenwärtig, und in sie einzutauchen gehört zu den vielleicht stärksten touristischen Eindrücken. Die Reise von Djoser macht da keine Ausnahme.

Djoser bietet die Reise ab 1995 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Die nächsten verfügbaren Termine sind der 21. September 2019 sowie der 21. und 30. März, der 6. April und der 9. Mai 2020. Weitere Informationen gibt es online unter www.djoser.de